Spezialtipp

Schwetzinger SWR Festspiele RETRO

Bild: SWR/Marco Borggreve

Donnerstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Schwetzinger SWR Festspiele RETRO

"Les Passions de l'ame", Konzert vom 10.5.2018. Kristian Bezuidenhout, Cembalo

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan Corona in Russland Putin delegiert, Sobjanin handelt Von Christina Nagel und Martha Wilczynski Russland hat nach den USA und Brasilien immer noch die weltweit höchsten Infektionszahlen. Corona-Hotspot ist dabei Russlands Hauptstadtregion. Dank Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden deshalb hier auch sehr früh sehr strenge Selbstisolationsregeln aufgelegt. Innerhalb weniger Stunden wurde die sonst so laute, stau-geplagte und quirlige Stadt seltsam still. Die Bevölkerung blieb zuhause, es gab keine Extra-Touren ohne städtische Erlaubnis. Putin deklariert das als "arbeitsfreie Zeit bei vollem Lohnausgleich", die Löhne zahlt also nicht der Staat, sondern der Arbeitgeber. Außerdem delegiert er: nicht nur die Aufgaben, sondern auch die Verantwortung. Bis heute ist Moskau im Krisenmodus. Und wird es wohl auch noch eine Zeit lang bleiben. Was heißt das für die Menschen, die hier leben und arbeiten? Und was für den Mann, der die Krise auf bemerkenswert offene, ehrliche Art und Weise managt: Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin?

Konzerttipp

Heute, 13:03 Uhr NDR Blue

Nachtclub In Concert

Avec Heimatsound Festival, Oberammergau, 26. Juli 2019 San2 His Soul Patrol Freiheiz, München, 3. April 2019 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Helena Von Elena Zieser Porträt einer Freundschaft zwischen zwei Frauen Komposition: Niklas Kammermeier Mit Hella Vahl und Bettina Wiehler Regie: die Autorin Aufnahme Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar Anschließend: WDR 3 Foyer

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Das Meer

Ort der Sehnsucht, Ort der Gesetzlosigkeit (3). Gestaltung: Ute Maurnböck Wer ans Meer denkt, denkt an Weite, Rauschen und Tosen, an Freiheit und womöglich Urlaub. Seit jeher symbolisiert es das Unbekannte - bis heute sind Teile der Ozeantiefen nicht erforscht. Und viele Jahrhunderte lang verhieß das Meer Schrecken: auch wenn es Nahrungsgeber war, wer in die Wellen geriet, war verloren, denn kaum jemand konnte schwimmen. Die Fischer der irischen Aran Inseln trugen Pullover mit familientypischen Mustern, an denen sie erkannt wurden, so ihre unkenntlichen Leichen nach einem Unfall an die Küste gespült wurden. Bis "die See" beziehungsweise die Küstenorte als Rückzugsräume und Motive für Kunstschaffende entdeckt wurde, dauerte es noch bis ins 19. Jahrhundert. Dann wurde sie en vogue. Die Luft war gut, die angereiste Oberschicht konnte an den Promenaden flanieren. Dazu kam die Fantasie vom "Ungezügelten": man schwärmte von Fernreisenden wie der Österreicherin Ida Pfeiffer, ohne die Beschwerlichkeiten an Bord zu hinterfragen genauso wie man den ungebundenen Matrose verherrlichte, auf den in jedem Hafen eine Braut wartet, dem in der Realität aber häufig ein mangelernährter, schuftender Schwerarbeiter gegenüberstand. Das an einem Ort, an dem Gesetzlosigkeit herrschte - und das teilweise bis heute. Piraterie und Sklaverei, etwa auf Shrimpkuttern, sind gegenwärtig. Zudem droht das Idyll Meer in den vergangenen Jahre n in den Schlagworten Müllteppich, Meeresspiegelanstieg und Fischsterben zu versinken.

Podcast

NDR Info

"Al-Saut Al-Arabi - Die arabische Stimme" vom 03.06.2020

Diskussionsforum, Brücke zur Heimat, Veranstaltungskalender, Musikpodium - all das ist "Al-Saut Al-Arabi - Die arabische Stimme". Hier die aktuelle Sendung zum Download.

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Hörspiel-Download

Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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